Topfschlagen, Traktor fahren, Großdemo und Aktionswochenende in Berlin

Wir haben es satt!

Nicht nur wir haben die Massentierhaltung und die Agrarindustrie satt! Gemeinsam mit NAJUs aus ganz Deutschland und tausenden Demonstrant*innen nehmen wir unsere Kochtöpfe und machen am 18. Januar auf der Großdemonstration in Berlin ordentlich Lärm für eine artgerechte Tierhaltung undgegen die Großkonzerne in der Lebensmittelindustrie. Wir fordern Subventionen nur noch für umwelt- und klimaschonende Landwirtschaft, eine Förderung der Artenvielfalt und eine ökologische EU-Agrarreform. Außerdem erwartet dich ein spannendes Aktionswochenende mit Workshops rundum das Thema Landwirtschaft, reichlich Austausch mit jugendlichen Gleichgesinnten und eine Menge Traktor-Action! Also schnapp dir eine Trillerpfeifeund ein Banner, um in Berlin mit zu demonstrieren! Let’s go!

 

Wann: Aktionswochenende vom 17.-19. Januar 2020, Demo am 18. Januar

Wo: Berlin (Treffpunkt der NAJU Brandenburg wird rechtzeitig bekannt gegeben)/

 

Weitere Informationen zur Demo unter: www.wir-haben-es-satt.de und zum Aktionswochenende bei lgs@naju-brandenburg.de.

Auf zur „Wir haben es satt!“-Demo in Berlin

Mit dem NAJU Megafon der Agrarwende politisches Gehör verschaffen!

Am 18. Januar heißt es bereits im zehnten Jahr gemeinsam auf die Straße zu gehen gegen die Agrarindustrie und für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft. Ein gemeinsames Demowochenende mit einem spannenden Rahmenprogramm wird von der bundesweiten Arbeitsgruppe NAJU Megafon organisiert. Unterstütze die Gruppe gerne und werde Teil des NAJU Megafon. Baue mit uns einen Demo-Wagen, nähe Pflanzen- und Tierkostüme, unterstütze uns bei der Planung von passenden Workshops und dem Rahmenprogramm am Wochenende. Oder sei einfach vom 17.-19. Januar in Berlin dabei, wenn wir gemeinsam für die Agrarwende auf die Straßen gehen!

 

Für weitere Informationen melde dich bei uns: lgs@naju-brandenburg.de

Rückblick Einsatz im Nationalpark

Ein anstrengender Tag in schönster Natur

Am 30. Oktober war es wieder so weit, in aller Frühe haben wir uns auf den Weg nach Schwedt gemacht um dort bei der Trockenrasenpflege auszuhelfen. Auch wenn die Fahrt ein ganz schönes Stückchen ist, hat es sich absolut gelohnt, da sogar das Wetter sich bemüht hat uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Zudem konnten wir noch in toller Gesellschaft die einzigartige Natur im Nationalpark Unteres Odertal geniessen und sind mit Allem was wir uns vorgenommen haben gut durchgekommen. Wir konnten somit alle nach einem produktiven Tag mit gutem Gewissen in den Feiertag starten.

Caretta-NAJU-Gruppe aktiv für den Waldschutz in BB

Am 6.10.2018 lud die Gruppe zur Aktion "Besser Waldweg als Wald weg" ein und informierte über Folgen von Versiegelung

Auch in den Brandenburger Wäldern gibt es Schutzbedarf: Durch Straßen- und Wege, sich ausweitende Siedlungen mit Flächenbedarf für Häuser, Märkte und Parkplätze müssen vielerorts auch Waldflächen und wertvolle Habitate weichen. Wie sich bereits Kinder und Jugendliche dagegen zur Wehr setzen, zeigt unter anderem die Caretta Caretta Gruppe. Die Gruppe forscht und spielt im nahe gelegenen Wald und informiert Anwohner und Waldliebhaber über die Folgen unangepasster Wege in Wäldern. Der RBB war vor Ort und filmte den Einsatz, den ihr hier anschauen könnt.

Insektizide in Brandenburgs Wäldern spritzen? Nicht mit uns!

Unterzeichnet die Petition, kommt zur Demo oder beschwert euch beim Ministerium

Foto: Lauter Leben eG

Es klingt so absurd wie es ist, wenn auf rund 8000 ha Wald in Brandenburg flächendeckend Insektizide gespritzt werden sollen.

Die Forstbehörden in Brandenburg planen einen umfangreichen Insektizid-Einsatz u.a. in den Wäldern rund um die Gemeinden Fichtenwalde, Borkwalde und Borkheide. Vom 29. April bis ca. Mitte Juni 2019 soll großflächig via Hubschrauber das hochgiftige „Karate Forst flüssig“ versprüht werden.

Diesen Freitag, den 26. April 2019 startet um 15 Uhr im Tempelwald bei Borkwalde eine erste Gegendemo.  Es muss innerhalb kürzester Zeit möglichst viel Widerstand mobilisiert werden, denn der Einsatz könnte bereits am 29. April 2019 beginnen.

 

Die Organisator*innen wünschen sich ausdrücklich eine breite Unterstützung und vielfältige Aktionen rund um die Demo. Ihr könntet beispielsweise Schutzkleidung gegen das Gift (weiße Schutzanzüge à la „Ende Gelände“, weiße Regenmäntel, Malermäntel, Atemschutzmasken, Schutzbrillen…) tragen. Was die Aktionsformen betrifft, sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt! 

 

Fernsehen und Printmedien werden vor Ort sein und von einem Presseteam betreut.

 

Nach der Demo wird es auf dem Lauter-Leben-Hof einen Imbiss geben. Wer Lust hat, zu übernachten, kann dort auch gerne zelten.

 

Hier gibts genaue aktuelle Infos.

Hier kommt ihr zum Demoaufruf.

Und hier könnt ihr die Petition unterschreiben.

Zeit für faire, naturgerechte Landwirtschaft

Überzeugt Eure*n EU-Abgeordnete*n mit der 114€-Aktion des NABU!

Jahr für Jahr schüttet die EU 58 Milliarden Euro an Agrarsubventionen aus. Pro EU-Bürger sind das 114€ Steuergeld. Doch bisher wird dieses Geld zu einem Großteil unkontrolliert einzig und allein nach bewirtschafteter Fläche verteilt, nur ein Bruchteil honoriert Maßnahmen, mit denen Vögeln und Insekten ein Überleben in unserer Kulturlandschaft ermöglicht wird. "Allerweltsarten" wie Feldlerche und Hummel stehen dadurch unter Druck. Auch für die Bauern, vor allem für kleinere Betriebe sind die Umstände schwierig. Neben anderen Faktoren trägt auch die Art der Subventionierung in den vergangenen Jahren zum derzeitigen Höfesterben bei.

 Aktuell wird über eine neue Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU verhandelt. Und kurz vor der Europawahl im Mai interessieren sich Eure Abgeordneten sicher dafür, was ihre Wähler über die Agrarpolitik denken. Nutzt diese Chance und schickt den oben abgebildeten Gelschein als Postkarte an Eure*n Abgeordnete*n. Das geht sowohl online als auch in unserer Geschäftsstelle - und ist für Euch in jedem Fall kostenlos. Helft mit - für eine neue Agrarpolitik jetzt!

Zudem gibt es eine Social Media-Aktion, postet eure Bilder mit eurer Forderung an die Abgeordneten mit dem Hashtag #verknalltinvielfalt.

Hier findet Ihr alle Infos zur Kampagne und unsere Forderungen.

Meine 114 € für... Vielfalt statt Einfalt!

Fotoaktion für eine Reform der EU-Agrarpolitik

Unsere Aktiven haben am Dienstag gezeigt, wohin unsere 114 € in der Agrarpolitik fließen sollen. Darunter waren Forderungen wie "Vielfalt statt Einfalt" oder "Für flotte Bienen - weg mit Pestiziden". Wenn ihr auch ein Zeichen für insektenfreundliche Landwirtschaft setzen wollt, schickt uns eure Fotos mit Postkarte und Forderung oder postet sie mit den Hashtags #VerknalltInVielfalt #natürlichEuropa und #futureofCAP.

Infos zur Kampagne gibts hier.

Ob Demo, Petition, Ausstellung, Infoblätter oder Straßentheater...

...es gibt viele Möglichkeiten sich für den Waldschutz einzusetzen.

Die Bewegung rund um den Hambacher Forst hat auf beeindruckende Weise gezeigt, was möglich ist, wenn viele Menschen zusammen arbeiten und sich kreativ für den Erhalt unserer Umwelt einsetzen. Hier vorgestellt ein Rückblick auf die #hambibleibt Bewegung. 

Auch in Brandenburg gibt es Wälder und Lebensräume, die unseren Schutz benötigen. Was ihr tun könnt und was aktive NAJU-Gruppen unternehmen, könnt ihr hier sehen. 

Erfahrungsbericht Hambi
Erfahrungsbericht Hambacher Forst.pdf
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Aktueller Stand zum Hambacher Forst
Stand zum Hambacher Forst.pdf
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Zeichen setzen gegen Braunkohle

06.10.2018 -  Hambacher Wald

Am Samstag hat auch die NAJU Brandenburg in NRW ein Zeichen gegen Braunkohle gesetzt und gemeinsam mit vielen anderen für den Erhalt des Hambacher Waldes demonstriert. Es gab bei schönstem Wetter ein buntes Programm bestehend aus Theaterstücken, Konzerten, einer Kundgebung und zivilem Ungehorsam. Zum Beispiel wurde ein Bagger besetzt oder mit Hängematten im Wald verweilt. Alles in allem war es ein sehr ereignisreicher Tag, da auch viel Vernetzung stattgefunden hat und weitere Aktionen geplant werden konnten. Es hat sich erneut erwiesen, dass der Protest sich durch Vielfältigkeit und Kreativität auszeichnet.

 

Vor allem war es aber ein Tag zum Feiern und der guten Stimmung, weil die Bewegung um den Hambacher Wald erreicht hat, dass die Rodung vorläufig gestoppt ist und somit ein bedeutendes Zeichen gegen Braunkohle gesetzt wurde. Und besonders hat diese Aktion uns gezeigt, denen die da waren und denen, die das Geschehen aus der Ferne verfolgt haben, dass wir viele sind. Wir sind nicht alleine, wenn wir uns für einen schnellen Braunkohleausstieg aussprechen.