Insektizide in Brandenburgs Wäldern spritzen? Nicht mit uns!

Unterzeichnet die Petition, kommt zur Demo oder beschwert euch beim Ministerium

Foto: Lauter Leben eG

Es klingt so absurd wie es ist, wenn auf rund 8000 ha Wald in Brandenburg flächendeckend Insektizide gespritzt werden sollen.

Die Forstbehörden in Brandenburg planen einen umfangreichen Insektizid-Einsatz u.a. in den Wäldern rund um die Gemeinden Fichtenwalde, Borkwalde und Borkheide. Vom 29. April bis ca. Mitte Juni 2019 soll großflächig via Hubschrauber das hochgiftige „Karate Forst flüssig“ versprüht werden.

Diesen Freitag, den 26. April 2019 startet um 15 Uhr im Tempelwald bei Borkwalde eine erste Gegendemo.  Es muss innerhalb kürzester Zeit möglichst viel Widerstand mobilisiert werden, denn der Einsatz könnte bereits am 29. April 2019 beginnen.

 

Die Organisator*innen wünschen sich ausdrücklich eine breite Unterstützung und vielfältige Aktionen rund um die Demo. Ihr könntet beispielsweise Schutzkleidung gegen das Gift (weiße Schutzanzüge à la „Ende Gelände“, weiße Regenmäntel, Malermäntel, Atemschutzmasken, Schutzbrillen…) tragen. Was die Aktionsformen betrifft, sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt! 

 

Fernsehen und Printmedien werden vor Ort sein und von einem Presseteam betreut.

 

Nach der Demo wird es auf dem Lauter-Leben-Hof einen Imbiss geben. Wer Lust hat, zu übernachten, kann dort auch gerne zelten.

 

Hier gibts genaue aktuelle Infos.

Hier kommt ihr zum Demoaufruf.

Und hier könnt ihr die Petition unterschreiben.

Caretta-NAJU-Gruppe aktiv für den Waldschutz in BB

Am 6.10.2018 lud die Gruppe zur Aktion "Besser Waldweg als Wald weg" ein und informierte über Folgen von Versiegelung

Auch in den Brandenburger Wäldern gibt es Schutzbedarf: Durch Straßen- und Wege, sich ausweitende Siedlungen mit Flächenbedarf für Häuser, Märkte und Parkplätze müssen vielerorts auch Waldflächen und wertvolle Habitate weichen. Wie sich bereits Kinder und Jugendliche dagegen zur Wehr setzen, zeigt unter anderem die Caretta Caretta Gruppe. Die Gruppe forscht und spielt im nahe gelegenen Wald und informiert Anwohner und Waldliebhaber über die Folgen unangepasster Wege in Wäldern. Der RBB war vor Ort und filmte den Einsatz, den ihr hier anschauen könnt.

Aktiv werden - wo fange ich an?

Aktionsworkshop für alle die mehr wollen als nur nachhaltig konsumieren: Beteiligungsformate, Rechtslage, Beispiele - am 17. Mai!

Für alle die gerne aktiv werden würden und Anregung suchen oder den ersten Schritt machen wollen. Die NAJU veranstaltet einen Workshop rund um die Fragen welche Aktionsformen gibt es? Wo kann ich mich informieren? Und wo wird eigentlich Hilfe benötigt? Wie sieht die rechtliche Lage aus? Wir schauen uns Initiativen und einzelne Aktionen an und starten auch selber eine kleine Aktion.


Wann? 17.05, 15.00-19.00 Uhr
Wo? Haus der Natur, Potsdam

Anmeldung: anne.kienappel@naju-brandenburg.de

Rückblick Einsatz im Nationalpark

Ein anstrengender Tag in schönster Natur

Am 30. Oktober war es wieder so weit, in aller Frühe haben wir uns auf den Weg nach Schwedt gemacht um dort bei der Trockenrasenpflege auszuhelfen. Auch wenn die Fahrt ein ganz schönes Stückchen ist, hat es sich absolut gelohnt, da sogar das Wetter sich bemüht hat uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Zudem konnten wir noch in toller Gesellschaft die einzigartige Natur im Nationalpark Unteres Odertal geniessen und sind mit Allem was wir uns vorgenommen haben gut durchgekommen. Wir konnten somit alle nach einem produktiven Tag mit gutem Gewissen in den Feiertag starten.

Was summt und brummt denn da?

Um das zu erkunden, kamen am 5. Juni, dem Tag der Umwelt, ca. 100 Kinder ins „Haus der Natur“ zum jährlich stattfindenden Umweltaktionstag. Geladen hatten die Verbände des Hauses, so auch die NAJU und der NABU Brandenburg. Mit dabei war das Naturkundemuseum. Überall im Gelände rund um das „Haus der Natur“ konnten die Kinder aus Kita und Grundschule an verschiedenen Stationen aktiv werden.

 

Wie findet der Igel seine Beute im Dunkeln? Wie viele Frösche schnappt sich ein Storch und wie zieht ein Ameisenstaat um? Das und vieles mehr lernten die Kinder auf spielerisch- und sportliche Art und Weise kennen.

 

Laut und lustig ging es zu in dem sonst so stillen Hinterhof mitten in Potsdam. Und auch das Wetter meinte es gut mit allen. „Ich fand den Vormittag super und werde die Augen offenhalten, wenn wir in den Sommerferien verreisen! Vielleicht entdecke ich ja sogar einen Storch!“ sagte freudig der kleine Friedemann.

 

„Auch im nächsten Jahr werden wir unser Haus für die Kinder öffnen, um sie mit unserer Arbeit vertraut zu machen und sie für den Natur-und Umweltschutz zu begeistern.“ ergänzt Claudia Günther, Jugendbildungsreferentin der NAJU Brandenburg.

 

Weitere Infos bei der NAJU Brandenburg, Claudia Günther, Lindenstraße 34, 14467 Potsdam, Tel.  0331 201 55 75, Email: lgs@naju-brandenburg.de