Internationales

deutsch-polnischer Jugendaustausch
01. bis 14. Juli 2010

Zwei Wochen lang werden wir durch Polen reisen, Naturschutzgebiete
und Projekte, sowie die polnische Landeskultur
kennenlernen und uns über die gleiche oder unterschiedliche
Lebensart dies- und jenseits von Oder und
Neiße austauschen. Geplant sind neben praktischem Naturschutz
auch Wasserwandern, Sport, Spiel und Spaß.
Übernachtet wird in Zelten. Wir wollen versuchen, uns mit
ökologischen Lebensmitteln zu versorgen. Die Gruppe wird aus ca. 20 TeilnehmerInnen bestehen,
die zur Hälfte aus Deutschland und zur Hälfte aus Polen kommen.

Ort: Masuren
Alter: 18 bis 26 Jahre
Kosten: 180 EURO
Kontakt: René Trocha (trocha2(at)t-online(dot)de)

deutsch-ukrainischer Jugendaustausch
01. bis 14. August
2010

Es ist wieder soweit- Jugendliche aus der Ukraine kommen, wie auch schon im Sommer 2008,
nach Deutschland. Wir laden ein zum zweiwöchigen Kulturaustausch und Naturerlebnisevent quer
durch Brandenburg. Zusammen wollen wir in Neuenhagen ein Wildniscamp errichten, die Naturwerkstatt
in Gerswalde besuchen, den Internationalpark „Unteres Odertal“ kennenlernen sowie den
Naturpark „Märkische Schweiz“ erkunden.
Eine Rückbegegnung wird uns im nächsten Jahr in die Ukraine führen.

Ort: Brandenburg/Berlin
Alter: 18 bis 26 Jahre
Kosten: 100 EURO
Kontakt: René Trocha (trocha2(at)t-online(dot)de)

 

Reisebericht zum Ukraineaustausch der Naturschutzjugend 2009

Zeitraum:
15. bis 30. August 2009

“The west is the best”- das war mal. Auf in den Osten! Genauer die Ukraine. Land der sonnengereiften Melonen, spektakulärer Volksakrobatik, des süßen Dnejprs und salzigen Meeres, der heißen Steppe und der holprigen Straßen.

Was könnte es besseres geben, als nach 2 Tagen Zugfahrt auf einer Insel des Dnejprs zu campieren und sich dort ausgiebigen Badespaßorgien, Bootstouren und der Zubereitung von Essen sowie dem Essen selbst zu widmen. Das erste Kennenlernen mit der ukrainischen Bevölkerung, ein leises Näherkommen mit Hilfe von Ballspielen, ein lauteres Näherkommen beim Vodka trinken. Abends am Feuer sind alle Menschen Ukrainer.

Danach dann ein paar Tage im Staub, jeden Tag Sonne, jeden Abend Kühle und wärmendes Feuer, welches wir uneigennützig mit Kartoffeln und Äpfeln fütterten. So schnell gewöhnt man sich an die ukrainische Lebensart, welche immer sympathischer wurde. Und jeden Tag gab es Neues zu entdecken mit den Ukrainern, die uns durch ihr Land führten, uns Kwaas zu trinken gaben, Brotgebäck, Speck, uns die Landschaft zeigten, stolz und mit dem Ziel uns etwas von der ukrainischen Seele zu vermitteln.

Ein großes Highlight war das Melonenfest. Melonen über Melonen. Selbst die Menschen waren als Melonen verkleidet, tanzten Geschichten in bunten Kostümen, sangen, schwangen Reden und verteilten großzügig dieses leckere Gut. Nach einer Besichtigung eines Melonenfeldes kamen wir voll beladen zurück und konnten noch bis zum  Ende der Reise von unserer Beute zehren.

Ein weiteres Highlight: 24.08.- Tag der ukrainischen Unabhängigkeit. Ukrainer und Deutsche abends zusammen am Feuer, trinkend und singend. Die Ukrainer schmetterten ihre Volkslieder und wir sangen einprägsame Strophen aktueller Radiomusik. Nun ja, besser als gar kein Gesang, oder? Manche Fragen bleiben ewig unbeantwortet.

Schön auch die geführten Spaziergänge am Schwarzen Meer entlang, ein eindringliches Erlebnis in einem Moor, die Entdeckung von alten archäologisch sicherlich höchst wertvollen Menschenknochen, Gottesanbeterinnen. Dafür hat man sich dann auch gerne in der Mittagssonne seine Zeit mit dem Sammeln von Müll vertrieben,  um dieser wunderschönen Landschaft ihr natürliches Aussehen wiederzugeben. Und wie einfach fällt die Arbeit mit ukrainischen Arbeitshandschuhen! Mit der Zeit wurde die deutsche Gruppe auch immer mehr zu einer Gruppe, das Gefühl und das Verständnis für den anderen immer besser, und die Vorstellung die nun bekannten Gesichter bald nicht mehr jeden Tag in ihren jeweiligen Stimmungen zu sehen. Und auch der Austausch mit den Ukrainern wurde immer intensiver und persönlicher, man lernte sich auf eine spezielle, sehr eindrucksvolle Weise kennen.

 

Ort: Gola Pristan/ Ukraine

Alter: 18 bis 27 Jahre  

Leitung: Annette Rubo (rubo(at)uni-potsdam(dot)de)

 


Papier hat viele Seiten

Seminar für Multiplikatoren und Lehrer zum Thema Recyclingpapier

Am Beispiel des universellen Produktes Papier werden den Teilnehmern Möglichkeiten aufgezeigt, das Thema Ressourcenschutz fächerübergreifend in ihre Arbeit zu integrieren.

Das Seminar wird durch das stattliche Schulamt Brandenburg als Ergänzungsangebot der Lehrerkräftefortbildung anerkannt und von der Naturschutzjugend Brandenburg organisiert.

Anmeldung bis zum 7. September bei uns möglich!